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... und morgen die ganze Welt
 
 

buchbar für Spieltermine ab Februar 2019

Inhalt

Die wohlbehütet aufgewachsene Barbie verliebt sich in Ole, einen rechtsradikalen Jugendlichen, wie man ihn kennt: Parolen schreiend, Ausländer prügelnd, in einem sozial schwachen Viertel aufgewachsen, ohne Chance auf eine bürgerliche Zukunft. Doch allmählich kommt es innerhalb der Beziehung zum Rollentausch. Ole, der während einer "Aktion" wegen seiner Feigheit von den eigenen "Kameraden" verletzt wird, wendet sich von den rechtsradikalen Idealen ab. Es ist Barbie, die mit der Zeit immer mehr Gefallen an der Szene und der von ihr ausgehenden Macht gewinnt, bis sie am Ende beschließt, selbst aktiv zu werden.

"Es bleiben eben Fragen, wenn junge Leute unisono mit den Ewiggestrigen tönen. Und sind nicht - fragt Eick mit seiner überraschenden Wende am Schluss - die Rechtsparolen im bürgerlichen Gewand weit gefährlicher als die schrillen Hass-Slogans der Skins? Ein großartiges, spannendes und frisches Stück ist Eick gelungen und eine sehenswerte Inszenierung."
(Neuss Grevenbroicher Zeitung, 22.05.01)

"Das Stück malt nicht schwarz-weiß. Es zeigt, dass auch ein Skinhead seine menschliche Seite hat und ein Mädchen wie Barbie zum Biest werden kann. [...] Trotz plötzlichem Einstieg in die Geschichte wird bei Ole durch 'Rückblenden' schnell klar, warum ihm die Nazi-Parolen ins Konzept passten. Barbies Sinneswandel hingegen zeigt, [...] dass nicht 'bestimmte' Jugendliche anfällig für solch klar strukturierte Parolen sind, sondern sie fernab des sozialen Hintergrunds ihren Sog ausüben."
(Weser Report, 18.08.02)

weitere Daten

Dauer: ca. 60 Minuten
geeignet ab 14 Jahren
2 Schauspieler

Team

Spiel: Nikolas Weber

Regie: Andreas Jendrusch
Produktionsleitung: Birgit Heintel
Licht-, Video- und Tontechnik: Max Schweizer
Andreas Jendrusch

Andreas Jendrusch - geschäftsführender Intendant, Regie

studierte von 1998 - 2003 in Bremen und Freiburg Schauspiel. Engagements führten ihn u. a. an das Nationaltheater Mannheim, das Hans-Otto-Theater Potsdam, das Zimmertheater Rottweil und die Kaserne in Basel. Ab der Spielzeit 2007/2008 war er für fünf Jahre festes Ensemblemitglied an der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie GmbH, dem ältesten Stadttheater Deutschlands. Danach folgten Engagements am Societätstheater und der Comödie in Dresden und der Landesbühne Radebeul. Momentan ist er regelmäßig Gast am Stadttheater Aalen. In dem ARD -Zweiteiler „Der Turm“ stand er zuletzt vor der Kamera. 2014 hat er das Regionentheater aus dem schwarzen Wald gegründet. Seitdem ist er vornehmlich auf die Regieseite gewechselt und hat u.a. Stücke wie "Die Abenteuer des Tom Sawyer", "Kleine Eheverbrechen", "Aus dem Staub" und "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" inszeniert und bearbeitet. Ausführlichere Informationen zu seiner Person erhalten Sie auf seiner Internetseite: www.andreasjendrusch.de.

Birgit Heintel

Birgit Heintel - Organisation, Spiel

studierte Schauspiel an der Reduta - Schauspielschule für Theater und Film, Berlin. Engagements an verschiedenen Bühnen in Berlin, an der Neuen Werkbühne München und am Zimmertheater Rottweil. Dort bekam sie 2006 den Kulturpreis der Stadt Rottweil für ihre schauspielerische Leistung während ihres mehrjährigen Engagements verliehen. Neben ihrer Arbeit als freie Schauspielerin arbeitet sie auch als Regisseurin, zum Beispiel mit der Christophorus Kantorei Altensteig: 2015 "Elias - szenisch", 2013 "West Side Story", 2009 "Carmen". Sie gibt Schauspielunterricht, arbeitet theaterpädagogisch mit Menschen mit Behinderung und gibt Workshops an Jugendkunstschulen, Schulen und privat.

Max Schweizer - Technik, Organisation, Büro

In Simmersfeld aufgewachsen und Mitglied der Kulturwerkstatt Simmersfeld e.V.. Nach einer Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und verschiedenen Praktika in verschiedenen kulturellen Instutitionen z.B. im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim. Seit 2011 ist er federführend im Bereich der Technik bei den Simmersfelder Sommertheatern tätig. Er ist Mitbegründer und Technischer Leiter des action mond und sterne Festivals.
Im Regionentheater ist er zum einen als unterstützendes Multitalent in der Alltagsorganisation rund um Bürotätigkeiten verantwortlich und zum anderen organisiert er sämtliche technischen Abläufe.

Nikolas Weber - Schauspiel

wurde 1996 in Schwetzingen geboren und begann 2013 seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Mannheim. Erste Engagements führten ihn ans Nationaltheater Mannheim, ans „Theater-am-puls“ in Schwetzingen, zu den Heidelberger Schlossfestspielen und ans Kinder- und Jugentheater der Theater und Orchester Heidelberg.
Seit 2017 spielt er die Rolle „Phillip“ in dem ARD Mehrteiler  „Weingut Wader“ unter der Regie von Tomy Wigland.
Im Regionentheater ist er nun erstmals als Ole in der Inszenierung „… und morgen die ganze Welt“ zu sehen.

Karten & Preise

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Pressemitteilungen

Datum Titel und Quelle Download
29.05.2014
 
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